October In Tahoe


Review by Carsten "Big Hunk" Hesse & Taniolo


TRACKLISTING: 2001 Theme / See See Rider / I Got A Woman - Amen / Love Me / All Shook Up / Teddy Bear - Don't Be Cruel / Heartbreak Hotel / If You Love Me / Fever / Big Boss Man / It's Midnight / Hound Dog / Introductions / Lawdy Miss Clawdy / Why Me Lord / I'm Leavin' / Johnny B. Goode / Hawaiian Wedding Song / Can't Help Falling In Love



Als Elvis seine kürzeste Tahoe-Gastspielreihe bestehend aus nur 8 Shows am 11. Oktober 1974 startete, lag gerade erst eine Städtetournee, die er am 27.09.74 in College Park, Maryland gestartet und erst am 9.10.74 in Abilene, Texas - nur zwei Tage vor seiner Anreise in Tahoe - beendet hatte, hinter ihm.

Warum Elvis praktisch ohne Pause direkt nach dem Ende dieser Tournee, die ihn mit 15 Auftritten durch 9 verschiedene Städte in 6 Bundesstaaten führte, schon wieder in Del Webb's Sahara Tahoe auf der Bühne stand, ist schnell erklärt. Elvis musste während eines früheren Engagements aus gesundheitlichen Gründen einige fest geplante Auftritte an gleicher Stelle damals absagen. Diese mussten nun nachgeholt werden.



Bis auf die Midnight Show des 12.10., in der er den "King-Of-Spades"-Suit trug, bestritt er alle anderen (sieben) Konzerte in dem berühmten "Mexican Sundial", der dem Elvis-Fan aus den CBS-Shows vom Juni 1977 bestens bekannt ist, und den er - bis auf wenige Ausnahmen - während seiner Auftritte im Jahre 1977 fast ausschließlich trug. (Zwischendurch war er damit aber sicherlich mal in einer Änderungsschneiderei.)

Interessanterweise gibt es von dieser Gastspielreihe nur sehr wenige Tondokumente. Genauer gesagt liegt lediglich von der Midnight Show vom 13. Oktober ein Publikumsmitschnitt vor.

Elvis eröffnet in dieser Nacht vom 13. auf den 14. Oktober standardmäßig mit See See Rider (wie immer in A-Dur). Schon hier kann ich mich des Eindrucks nicht erwehren, dass die Show sehr routinemäßig werden wird. Es sind keinerlei gesangliche Höhepunkte auszumachen, er beginnt z. B. bei weitem nicht so schwungvoll oder gar überschwänglich, wie man es von mancher 75er Show oder vom Jahresende 1976 kennt. Es drängt sich beim ersten Hören sogar ein wenig der Eindruck auf, es gäbe hier die Dinner Show zu hören, so dass der große Meister sich erst noch "warm singen" muss. Hinzu kommt natürlich auch, dass von der Show nur ein eher unterdurchschnittlicher Publikumsmitschnitt vorliegt, der es einem fast unmöglich macht, Feinheiten von Elvis' Performance oder den Arrangements und in den Soli herauszuhören.

Elvis bedankt sich danach artig beim Publikum für den Applaus und leitet mit den üblichen Well's und Alright's in I Got A Woman / Amen über. Die Atmosphäre ist schon fast als familiär zu bezeichnen. Noch immer wird jeder Spaß mit Begeisterung beklatscht. Längst kennt das Publikum die Späße, die Elvis während Amen mit J.D. und dessen tiefer Stimme treibt, doch irgendwie scheint niemand dessen überdrüssig zu sein. Stattdessen kommen teilweise aus dem Publikum die "Anweisungen" an Mr. Sumner "lower" zu singen. Nach knapp 5 Minuten ist auch die zweite, bereits altbekannte Nummer, die Elvis längst regelmäßig in die Showeröffnung einbaute, erledigt.



Spätestens hier fallen die "anderen" Bassläufe auf, aber wir befinden uns mit diesem Konzert ja auch im Jahre 1974, in einer Zeit als Jerry Scheff eine "Auszeit" nahm und Duke Bardwell ihn ersetzte. Ganz zufrieden war Elvis aber wohl nicht mit ihm, und bereits im Folgejahr (die 2 Wochen Las Vegas im März/April 1975 sollten die letzten Elvis-Show für Bardwell sein) war Jerry zurück on Stage. Zu erwähnen sei allerdings noch eine lustige kleine Baß-Improvisation, die Elvis und Duke vor dem "Elvis-Ending" von "I Got A Woman" einstreuen.

Anschließend wünscht Elvis seinem Publikum artig einen "Guten Abend" und stellt sich diesem als Glen Campbell vor. Ebenso gewohnheitsmäßig schließt sich Love Me an und auch hier passiert nichts wirklich aufregendes und dem Zuhörer drängt sich nicht gerade der Eindruck auf, Elvis würde seinen Begleiter aus 1956 liebevoll behandeln. Ansatzlos geht es mit All Shook Up (A-Dur, im Gegensatz zur Single-Version, die Elvis noch in B-Dur sang) weiter. Das Publikum zeigt sich begeistert, doch wiederum erweckt Elvis, der gerade einmal 58 Sekunden für den Vortrag benötigt, den Eindruck er würde sich hetzend durch den Song arbeiten. Das bekannte Medley aus Teddy Bear / Don't Be Cruel schließt sich an und wird ebenso dankbar angenommen und von Elvis nicht weniger lieblos behandelt als die Vorgänger.

Man hört sehr oft die Meinung, dass Elvis' Shows 1972 relativ steril und "abgehetzt" klangen, aber seine Oldies haben z.B. während seiner Auftritte im Madison Square Garden noch mit wesentlich mehr Schmiss als in den meisten 74er Shows. Anzumerken sei noch, dass der lange Oldie-Teil gleich nach dem Eröffnungsblock auch für 1974 eher ungewöhnlich war. Zumeist wurde von Elvis und seinen Musikern doch zumindest ein aktuelleres Werk in das erste Showdrittel gepackt.



Und der Mann auf der Bühne merkt sehr wohl, dass er vor einem Publikum spielt, dass seine Auftritte immer noch dankbar annimmt und bedankt sich mit "thank you very much - it's beautiful" und verspricht "I'll make the round", um im Verlaufe des Abends an allen Enden der Bühne aufgetaucht zu sein. Ein beinahe geschrieenes "since" leitet Heartbreak Hotel ein, das schon besser zu gefallen weiß. Elvis singt bluesig und dirty und das Publikum ist um so begeisterter, wenn der Meister noch einmal die Hüften kreisen lässt. Sein erster Number-One-Hit - bis 1972 eigentlich fester Bestandteil des Oldie-Blocks - war längst nicht mehr so regelmäßig im Programm, tauchte aber immer wieder (auch schon während der vorangegangenen kurzen September-Tour) auf. Bereits seit dem ersten Konzert-Einsatz im Juli 1969 sang er das Stück nicht mehr im ursprünglich höheren E-Dur - jene Tonart, die er noch im TV-Special verwendet hatte - sondern im zwei Töne tieferen D-Dur ... und dann auch als echten Blues. Eine interessante Veränderung der Original-Arrangements, die dem Lied sogar noch entgegen kam (im Gegensatz zu z. B. All Shook Up).

Als die ersten Takte von If You Love Me Let Me Know erklingen, ist der Oldies-Block mit den Klassikern aus den 50ern auch schon für beendet erklärt. Elvis hat diese Olivia-Newton-John-Nummer erst seit dem Sommer des Jahres im Programm und der Song scheint ihm noch richtig Spaß zu machen. Er singt ihn einen Tick langsamer als bei späteren Aufnahmen und klingt - anders als bei dem hinter ihm liegenden Oldie-Block - auch nicht mehr so gelangweilt und routiniert. Bedingt dadurch, dass kein Soundboard- sondern nur ein Publikumsmitschnitt dieser Show vorliegt, kann man hier aber wieder einmal einen guten Eindruck von dem tollen Sound im Show Room des Del Webb's Sahara Tahoe Hotels gewinnen. So fällt beispielsweise besonders JD's an einigen Stellen sehr effektvoll eingesetzte Bassstimme deutlicher auf als auf mancher Soundboardaufnahme.

Anschließend blödelt sich Elvis durch Fever, ändert hier und dort ein paar Zeilen und singt statt "Captain Smith and Pocahantes" von "Captain Poke and Smith and Hun…" und aus "fever when you hold me tight" wird bei ihm an diesem Abend "when you hold my …" und das Publikum honoriert jeden Spaß mit lautem Gelächter und Gekreische. Keine andere seiner Live-Versionen dieses Liedes hat auch nur ansatzweise das erotische Flair der Studio-Version aus dem Jahre 1960, aber aufgrund der günstigen Mischung aus Elvis' Bewegungen, der Beleuchtung, der knisternden Spannung, die dabei stets im Publikum herrschte, des Textes und der unglaublichen Bühnenausstrahlung von Mr. Presley war der Song wohl immer ein Publikumsliebling und (wenn man sich mal die Reaktionen anhört) oft sogar ein Konzerthöhepunkt, obwohl das ganze Lied nur aus 4 oder 5 Tönen besteht und stimmlich mehr als anspruchslos ist. Aber dafür sollte nun ein Knaller folgen ...

Elvis rockt sich durch Big Boss Man, ursprünglich ein Song, der seinerzeit auf der Soundtrack-LP Clambake als Bonus-Song auftauchte, gekoppelt mit der B-Seite You Don't Know Me als Single-Veröffentlichung 47-9341 auf einen bescheidenen 38. Platz endete und ein gutes Jahr später im NBC-TV-Special aus dem Jahre 1968 Verwendung fand. Elvis hatte ihn seit dem Mai 1974 hin und wieder im Live-Repertoire und eröffnete damit ganz überraschend und völlig untypisch sogar die Opening Show in Vegas vom 18. August 1974. Den Big Boss Man hatte Elvis in den folgenden Jahren eher sporadisch bis selten im Live-Programm auf, aber er tauchte dort bis einschließlich bis zu den letzten Touren im Frühjahr/Frühsommer 1977 (s. FTD-CD Spring Tours) sporadisch immer mal wieder auf.


Wie immer startet das Lied nur mit der Begleitung von Klavier und Schlagzeug, bevor in der zweiten Strophe Gitarren, Bass, Schlagzeug, Chor und Orchester einsetzten. Und auch hier - selbst mitten im relativ einfach gehaltenen Gitarrensolo - ist JD mit seinem Bassgesang immer wieder auszumachen. Auch dieses Lied singt Elvis live zwei Töne höher (also in A-Dur, anstatt der ursprünglichen G-Dur). Leider ist dieser Rocker nach guten zweieinhalb Minuten bereits wieder zu Ende.

Weiter geht es mit It's Midnight, ein Song den Elvis bereits im Dezember 1973 im Studio einspielte und der später auf der LP Promised Land erschien. Elvis kündigt es auch als neues Lied an. Die Single, es war bekanntlich die B-Seite der recht erfolgreichen Single Promised Land, war erst wenige Tage zuvor in die Läden gekommen, jedoch konnte sich It's Midnight nicht platzieren, während es für die A-Seite immerhin zu einem respektablen Platz 14 reichte. (So erfolgreich war seit Burning Love keine Single von Elvis mehr.) Elvis singt hier eine sehr gefühlvolle Version dieser Ballade. Man merkt ihm deutlich an, dass er mehr bei der Sache ist, als bei manch anderem Song während dieses Konzerts.

Danach geht's wieder zur Sache: Elvis versucht sich rockender Weise an Hound Dog. Auch hier ist der Zauber bereits nach weniger als anderthalb Minuten vorbei. Aber das ist eigentlich auch gut so - Elvis singt schnell, lustlos und ohne großartige Höhepunkte in seinem Vortrag, dafür gibt's aber wieder das Orchester-Ende, wie wir es vom Rock-Medley in Memphis oder von der CBS-Version kennen. Seinen "rockigen Tag" hatte er heute scheinbar nicht gerade.

Anscheinend fragt jemand aus dem Publikum nach Promised Land, dem Titelsong seiner aktuellen LP, Elvis erwähnt den Song, aber stellt dann mit ein paar Worten seine Tochter vor, die sich offensichtlich zu später Stunde noch im Publikum befindet. Dem schließt sich die Bandvorstellung an. Elvis stellt der Reihe nach die Jungs vor, die die Show auch schon eröffnet haben und die laut Elvis "fantastic" sind: Sie kommen aus Nashville, Tennessee und Elvis hat sie Voice "getauft". Elvis stellt die Girls zu seiner linken vor, die nun schon 5 Jahre mit ihm zusammen auftreten, die Sweet Inspirations. Weiter geht's mit "some of the finest voices in the country", dem Stamps Quartet und namentlich sind das J.D. Sumner, Ed Hill der Bariton aus Nashville und Blueberry Hill, worauf natürlich Gelächter im Publikum zu hören ist und Elvis verbessert sich schnell: Ed Enoch. Weiter geht's mit Bill Baize und dem der "high-voice-singing" Kathy Westmoreland, dem Mann der Rhythm Guitar John Wilkinson, dem Lead-Gitarristen aus Shreveport, Louisiana "Funky" James Burton, der daraufhin gleich ein feines Solo hinlegt. Dann stellt Elvis seinen Drummer aus Dallas, Texas Ronnie Tutt vor, der ebenfalls mit einem wilden Solo zu glänzen weiß und abschließend erhält noch Duke Bardwell, der Mann aus Baton Rouge, Louisiana seine Chance mit einem Solo am Fender Bass zu glänzen, während der nächste in der Reihe der Vorgestellten ist Elvis' Pianist Glen D. Hardin aus Lubbock, Texas. Von letzterem gibt's ein kleines Piano-Intro, in das Elvis nach einigen Sekunden einfällt und eine rockig-bluesige Version von Lawdy Miss Clawdy abliefert.



Dieser Lawdy Miss Clawdy - Vortrag wirkt eher spontan und vermittelt nicht unbedingt den Eindruck geplant zu sein. Es ist kaum zu sagen, ob Elvis den alten Rocker während dieses Tahoe-Engagements in seine Bühnenshow einbaute, da aus dieser Zeit kaum Tracklists bekannt sind, aber diese Fassung selbst geht gut ab. Charlie kommt deutlich mit seiner Zweitstimme durch und der Vortrag macht Spaß, besonders da sie mitten in ein Boogie-Woogie-Solo - sozusagen als Überraschung - einsetzen. Somit bleibt das übliche Intro aus bzw. wird eben völlig anders gespielt, was diese Version zu etwas ganz besonderem macht. Bis auf die improvisierte Version auf der Spring Tours, die plötzlich wieder im originalen A-Dur gespielt wird, gab Elvis dieses Stück, das sich zwischen 1971 und 1977 immer mal wieder in sein Programm spielte, im tieferen G-Dur.

Anschließend wird im Zeremoniell der Vorstellungen noch Charlie Hodge vorgestellt und Der Conductor aus Las Vegas Joe Guercio und das Al Tronti Orchestra.

Elvis setzt die Show mit einer anfangs sogar ernsthaften Version von Why Me Lord fort, die üblich von JD's tiefem Bass dominiert wird. Im zweiten Teil des Songs lässt sich Elvis dann doch zu ein paar Witzen hinreißen, mit denen er versucht, J.D. aus dem Konzept zu bringen, um dann zum Schluss doch mit kraftvoller Stimme den Chor zum Finale zu treiben.

Das folgende I'm Leavin' ist ein Song, der immer wieder unter die Haut geht. Elvis singt mit weicher, gefühlvoller und doch sehr energischer Stimme dieses Lied mit dem netten Tempowechseln, das man beinahe als so etwas wie der Höhepunkt des Abends bezeichnen könnte. Das Lied hatte er bereits 1971 einige Male gesungen, aber dann scheinbar wieder verworfen. Doch 1974 packte er es immer wieder mal aus, trotzdem gehört es zu den eher selten live gesungenen Stücken. Es tauche im Mai '74 in Lake Tahoe mal auf, und auch im August des selben Jahres in Vegas. Damit erst gar keine Fragen aufkommen, sagt er sogar die Tonart an: "Let's do aah "I'm leavin" … in D." Es ist hier wirklich schön vorgetragen und stellt auch eine echte Abwechselung zum üblichen Live-Repertoire dar.



Anschließend rockt sich Elvis noch hart durch Johnny B. Goode, welches bereits auf der vorangegangenen Tournee ein fester Bestandteil seiner Konzerte war. Charlie Hodge mit seiner Zweitstimme ist wieder deutlich auszumachen, und Elvis klingt hier recht motiviert und zieht mehrfach mit der Stimme in den 7er Akkord hinein, einen Tick höher als nötig. Jetzt hat er sich scheinbar richtig warm gesungen, nur leider nähert sich die Show bereits ihrem Ende.

Das Publikum zeigt sich noch einmal begeistert, als Elvis es auf den Film Blue Hawaii anspricht und ankündigt den "most popular song" aus diesem Film zu singen - den Hawaiian Wedding Song. Es folgt eine ca. 2-minütige Version des Liedes, während der zum einen viel Bewegung im Publikum herrscht und es Szenenapplaus für Elvis gibt. Auch dieses Lied schaffte es nie, ein so fester Bestandteil der Show zu werden wie beispielsweise Love Me oder Hound Dog, aber er sang es immer und immer wieder, bis zur letzten Tour im Juni 1977. Im Gegensatz zur Original-Version, die im ungewöhnlichen Gis-Dur war, gab Elvis das Lied live immer in A. Die Version aus der aktuellen Show klingt aber bei weitem nicht so intensiv wie z. B. die tolle Fassung vom CBS-Special.

Elvis ist mit der Show inzwischen am Ende angekommen, verabschiedet sich artig, singt noch wie üblich Can't Help Falling In Love, bei dem er an einigen Stellen kaum zu hören ist. Am Ende aber packt er doch noch einmal ein - in dieser Show seltenes - hohes A aus und verlässt die Bühne des Del Webb's Sahara Tahoe in Stateline, California.


TRACKLISTING: 2001 Theme / See See Rider / I Got A Woman - Amen / Love Me / All Shook Up / Teddy Bear - Don't Be Cruel / Heartbreak Hotel / If You Love Me / Fever / Big Boss Man / It's Midnight / Hound Dog / Introductions / Lawdy Miss Clawdy / Why Me Lord / I'm Leavin' / Johnny B. Goode / Hawaiian Wedding Song / Can't Help Falling In Love


Anmerkung:
In Sammlerkreisen ist die besprochene Aufnahme im Allgemeinen als Midnight Show archiviert. In einigen Listen taucht es als Dinner Show ein und es gibt sogar Quellen, die beide Shows mit identischen Tracklists auflisten. Letzteres ist mit ziemlicher Sicherheit komplett falsch. Schon diese haargenaue Identität der beiden Setlists sollte stutzig machen. Eine klitzekleine Änderung gab's teilweise fehlender Flexibilität bei Elvis dann doch fast immer. Die Möglichkeit, dass es sich bei der Aufnahme aber um die Dinner Show vom selben Tage handelt, besteht durchaus. Ein Hinweis darauf könnte auch der Anfang der Show sein, der dem geschulten Hörer so anmuten mag, als müsse Elvis sich erst warm singen - nicht gerade ein untypisches Merkmal, wenn es um den Unterschied zwischen Dinner und Midnight Vorstellungen von Elvis geht.